Über uns

 

Ein Vater. Eine Tochter. Ein Anspruch.

Mein Vater erlernte das Lederhandwerk mit sechzehn Jahren in einer kleinen toskanischen Werkstatt. Mit dreißig konnte er mit verbundenen Augen eine Haut zuschneiden. 1996 eröffnete er Maronelli, mit dem Versprechen, Taschen nach den Methoden der alten Meister zu fertigen.

Ich bin im Atelier aufgewachsen, spielte mit Lederstücken, während andere Kinder mit Puppen spielten. Er lehrte mich das Nähen. Es dauerte drei Jahre, bis er meine Arbeit für gut genug befand, um sie zu verkaufen. Drei Jahre lang „noch nicht".

Heute arbeiten wir Seite an Seite. Er schneidet – mit einer Präzision von weniger als einem halben Millimeter. Ich nähe – acht Stiche pro Zentimeter, mit einer Doppelnadel. Dieselbe Technik, die seit fünfhundert Jahren in der Toskana angewendet wird.

Jede Tasche erfordert sechs bis acht Stunden Arbeit. Wir lehnen 70 % der Häute ab. Nichts wird versendet, bevor wir beide zufrieden sind.

Die Menschen fragen uns, warum wir unser Geschäft nicht ausweiten. Die Antwort ist einfach: Das können wir nicht. Nicht ohne Kompromisse einzugehen. Jede Tasche trägt unseren Namen. Unseren Ruf. Unser Versprechen.

Diese Taschen sind nicht gemacht, um ersetzt zu werden. Sie sind gemacht, um bewahrt zu werden.

— Sofia